7. August 2018

Bundestags-Bienen: wenig Honig wegen Hitze

Auch die Bienen am Bundestag sind nicht gut auf das Wetter zu sprechen. Die Wärme und Trockenheit führen zu weniger Blüten mit weniger Nektar. Gerade die wichtige Linde hat dieses Jahr in Berlin nur wenige Tage geblüht. In der Folge haben die Bundestags-Bienen deutlich weniger Honig in den letzten 2 Monaten einlagern können. Dieses Jahr ist der Honigertrag pro Volk um mehr als 10 Kilo zurückgegangen, so dass am Ende nur noch 25 bis 30 Kilo „geerntet“ werden konnte. Insgesamt drei Völker sind fleißig in den angrenzenden Tiergarten geflogen und haben Pollen und Nektar von Kastanie, Robinie und Linde eingetragen.

Zunächst wurden die vollen Honigwaben aus dem sogenannten Honigraum genommen. Dann wurde die schützende Wachsschicht entfernt und geschleudert. Der „Roh-Honig“ wird dann noch dreimal gesiebt und ist dann abfüllfertig. Fertig ist die „Bundestagsblüte“

Neben drei sogenannten „Wirtschaftsvölkern“ gibt es auch zusätzlich drei neue Bienenvölker am Standort Bundestag. Ein Schwarm und zwei Ableger. Für diese drei Königinnen suchen wir noch Namen. Vorschläge sind willkommen.

Den Bienen geht es in den Städten vielfach besser als ihren Artgenossen in landwirtschaftlich geprägten Regionen, weil es hier weniger Pestizide gibt und das Blütenangebot abwechslungsreicher ist. Gerade in einer Stadt wie Berlin mit seinen vielen blühenden Bäumen und Schrebergärten mitten in der Stadt“ ist der Honigertrag oftmals höher als bspw. in der niedersächsischen Tiefebene mit seinen großen Feldern.

Mehr zu den Bienen gibt’s immer hier: https://www.oliver-krischer.eu/bienen/

 

 

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