Aktuelles

22. Juli 2016

Überkapazitäten, China-Dumping und Fehlinvestitionen sind das Problem der deutschen Stahlindustrie – nicht die Energiekosten

Ohne Frage: Die Eisen- und Stahlindustrie ist ein eminent wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland. Doch Überkapazitäten und die Dumping-Konkurrenz aus China machen der Branche ebenso Probleme wie Fehlinvestitionen der Vergangenheit, z. B. das Stahlwerk von Thyssen-Krupp in Brasilien. Anders als Teile der Branche und einschlägige Kreise aus der Großen Koalition immer wieder den Eindruck erwecken, sind Energiekosten für die Eisen- und Stahlindustrie hierzulande nicht das entscheidende Problem. Die Strompreise an der Börse sind auf historischem Tiefstand und davon profitiert wie die gesamte energieintensive Industrie auch die Stahlindustrie durch milliardenschwere Vergünstigungen bei Steuern, Umlagen und Entgelten. So das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion.

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4. Juli 2016

Strommarktgesetz: Milliardenschwere Sterbehilfe für die Kohle

Mit den Stimmen von Union und SPD hat der Bundestag das Strommarktgesetz verabschiedet. Dadurch erhalten klimaschädliche Kohlekraftwerke zukünftig Milliardensubventionen und die Entscheidung für ein zukunftsfähiges Strommarktdesign wird vertagt. Damit erweist die Große Koalition dem Klimaschutz und niedrigeren Strompreisen einen Bärendienst.

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25. Juni 2016

Digitalisierungsgesetz Energiewende: Gut gedacht, schlecht gemacht

Nach Jahren des Nichtstuns haben sich Union und SPD endlich auf ein Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende geeinigt. Doch statt die Chancen der Zukunft zu nutzen, werden Stromkunden zukünftig mit intelligenten Stromzählern zwangsbeglückt und zur Kasse gebeten. Kleine Anlagenbetreiber – wie Solaranlagenbesitzer – werden durch den verpflichtenden Einbau schikaniert und die Bürgerenergiewende weiter ausgebremst.

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24. Juni 2016

Oliver Krischer in seiner Rede zur EEG-Novelle

Mit der aktuellen EEG-Novelle ist klar: Union und SPD verabschieden sich endgültig vom Ziel, den Klimawandel zu stoppen. Stattdessen startet der Wirtschaftsrat der CDU eine Kampagne gegen die Erneuerbaren mit Ex-RWE-Manager Lambertz an der Spitze. Rückwärtsgewandter geht es nicht.

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