6. September 2017

Mit der GroKo in die Klimakrise

 

Am 5. September 2017 haben die großen Umweltverbände Deutscher Naturschutzring (DNR), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), World Wide Fund For Nature (WWF) und Greenpeace in einer gemeinsamen Pressekonferenz eine vernichtende Bilanz der Umweltpolitik der letzten vier Jahre gezogen und aufgezeigt, was eigentlich nötig wäre.

Und die Umweltverbände haben Recht: Die Umweltbilanz der schwarz-roten Bundesregierung ist desaströs. Wer derart seine schützende Hand über betrügerische Automobilkonzerne, dreckige Kohlekraftwerke und die Massentierhaltung hält, anstatt die Gesundheit der Menschen zu schützen und die Natur zu bewahren, der gehört dringend abgewählt!

Die schlimmsten Versäumnisse:

  1. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist es über die letzten acht Jahre nicht gelungen, den Ausstoß der Treibhausgase zu verringern. Deutschland ist Weltmeister im Verbrennen von Braunkohle. Den Ausbau der erneuerbaren Energien hat die Bundesregierung dagegen gedeckelt. Im Wärmebereich ist er sogar rückläufig.
  2. Die Industrialisierung der Landwirtschaft schreitet schneller denn je voran. Massentierhaltung wird zum Normalfall. Keiner schützt Mensch und Tier vor giftigen Pestiziden wie Glyphosat oder Neonikotinoiden. Kein Wunder, dass der Artenschwund rapide voranschreitet.
  3. Milliarden für Straßenbau statt Geld für guten ÖPNV und Radverkehr, Subventionen für schwere Spritschlucker und Diesel, Freibriefe für die Automobilkonzerne im Dieselskandal: So sieht „Verkehrspolitik“ á la Dobrindt aus. Das alles ist eine völlig zukunftsvergessene Politik. So kann es nicht mehr weitergehen.

Die Verfehlungen der Bundesregierung zu jedem Thema im Einzelnen findet ihr hier.

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